Elternmitarbeit

Elternarbeit – warum und wofür?
  • Aktive Mitarbeit der Eltern ist ein unverzichtbarer Bestandteil in unserer Montessori-Schule.
  • All die vielen Arbeiten, angefangen bei der Erstellung von Montessori-Lernmaterial, der Gestaltung von Klassenzimmern und Gemeinschaftsräumen über die Gestaltung und Pflege von Garten und Pausenhof, Schulveranstaltungen und Feste, sind ohne die Unterstützung der Eltern nicht machbar und auch nicht finanzierbar! Eine externe Vergabe dieser Arbeitsleistungen wäre nur durch ein erhöhtes Schulgeld bezahlbar.
  • Die Eltern lernen sich untereinander besser kennen, Freude an gemeinsamen Projekten.
Wie?
  • Um die Elternarbeit besser planen und vergeben zu können, gibt es die sogenannten Arbeitsgruppen (AGs), die wir Ihnen später noch detailliert vorstellen.
  • Zu Beginn des Schuljahres erhalten alle Eltern die Möglichkeit, sich den eigenen Interessen und Fähigkeiten entsprechend, jedes Jahr aufs Neue, für eine AG einzutragen.
  • Zusätzlich verpflichtend: Reinigen der Regale und des Materials der Klassen- und Gruppenräume in den Ferien (je Familie, einmal im Schuljahr).
Wieviel?
  • Gemäß Schulvertrag sind mindestens 12 Stunden verpflichtende Elternarbeit pro Elternteil und pro Schuljahr zu erbringen.
  • Für Eltern, die alleinerziehend sind, gibt es eine Reduzierung der Stundenzahl auf 12. Sollten Sie sich nicht sicher sein, ob sie unter die Regelung fallen, so ist es empfehlenswert, in einem formlosen Schreiben an den Vorstand Ihren Fall klären zu lassen. Grundsätzlich müssen alle Elternteile, die sorgeberechtigt sind, Stunden leisten! Wohnt ein Elternteil mit Sorgerecht zu weit entfernt, um in einer AG mitarbeiten zu können, tritt die Alternative der Ausgleichszahlung in Kraft, es sei denn, die Stunden werden vom anderen Elternteil mitgeleistet.
  • Bei Quereinsteigern werden die Stunden anteilig berechnet.
  • Die Anzahl der Arbeitsstunden multipliziert sich nicht mit der Anzahl der Kinder. Das heißt, auch Familien, die zwei oder mehr Kinder an der Schule haben, müssen nur einmal die verpflichtende Anzahl der jährlichen Arbeitsstunden leisten.
Was ist die Elternarbeit wert und wie wird sie verrechnet?
  • Jede Arbeitsstunde entspricht einem Geldwert von derzeit 25 Euro.
  • Die Eltern sind für ihre Arbeitsstunden selbst verantwortlich und pflegen den regelmäßigen Kontakt zu ihrem/r AG-Leiterin, der /die über die anstehenden Arbeiten informiert ist.
  • Geleistete Stunden sind per E-Mail sofort dem/der AG-Leiter/in zu melden.
  • Am Ende des Schuljahres müssen nicht geleistete Stunden mit je 25 Euro abgegolten werden. Der entsprechende Betrag wird nach Erfassung der gemeldeten Stunden vom Konto abgebucht (Anfang September).
  • Ausgleichszahlungen sind eine Möglichkeit, an Stelle von Elternarbeit einen finanziellen Beitrag zu leisten, der ausschließlich der Schule zugute kommt. BITTE BEDENKEN: Grundsätzliches Freikaufen von Elternstunden ist nicht gewünscht (außer in begründeten Fällen), da unsere Schule von der Elternarbeit lebt und ohne diese nicht existieren kann bzw. viel teurer wäre!!

    Befreiung von der Dokumentation
    Von der Dokumentation befreit sind grundsätzlich alle amtierenden Vorstände.

    Ausnahmen und Härtefälle
    Wenn Sie auf Grund besonderer Umstände, die hier noch nicht erfasst sind, nicht in der Lage sind,die vollen Stundensätze oder sogar gar keine Stunden zu erbringen, so ist unmittelbar nach Bekanntwerden dieser Umstände eine (Teil-)Befreiung beim Vorstand schriftlich zu beantragen. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Befreiung.

Was wird als Elternarbeit angerechnet?
  • Jede Tätigkeit innerhalb einer Arbeitsgruppe, die vom AG-Leiter vergeben wird
  • Reinigen der Regale und des Materials in den Klassen- und Gruppenräumen (VERPFLICHTEND für jede Familie einmal pro Schuljahr)
  • Übernahme klasseninterner Aufträge, d.h. die Aufträge müssen von den Lehrern kommen
  • Arbeiten, die an Aktionstagen in der Schule erbracht werden
  • Mithilfe bei den verschiedenen Veranstaltungen (z.B. Sommerfest, Tag der offenen Tür)
  • Tätigkeit im Rahmen eines „Elternprojektes“
  • Gestaltung der “Werkstatt”-Stunden
  • Von der Tätigkeit als Elternbeirat dürfen 4 Stunden aufgeschrieben werden
Was kann nicht als Elternarbeit angerechnet werden?
  • Zeit für die Zubereitung von Kuchen und Essens-Spenden
  • Begleiten einer Schulklasse z.B. beim Schlittschuhlaufen oder bei Ausflügen
  • Erstellen von Protokollen
  • Teilnahme an Elternabenden
  • Arbeiten unter 20 min (diese werden als Engagement für die Schule angesehen!)
  • Anfahrtszeiten
  • Handtücher waschen
  • Prüfungsvorbereitung für eigene Kinder und privat ohne Absprache mit den Lehrern

 

Downloads/Eltermitarbeit:

Elternarbeit-Infobroschüre – (PDF) Download